Vorträge

 
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„Bildhauerinnen-Positionen gestern und heute“

Ist die Bildhauerin Camille Claudel nur deshalb berühmt geworden, weil sie eine Affäre mit Auguste Rodin hatte oder ist ihr Werk bedeutsam?

Gibt es Gründe, dass alle den Berliner Bären kennen, nicht aber die Künstlerin, die ihn schuf, Renée Sintenis, deren Daphne auch im Lübecker Behnhausgarten steht?

Wurde die Louise Bouegeois mit ihren Plastiken zu Recht erst im Alter von 90 Jahren berühmt?

Thematisieren heutige Bildhauerinnen wie Rachel Witheread,  Deborah Butterfield oder Birgit Dieker das Thema Weiblichkeit in der Bildhauerei oder ist das Schnee von gestern?

Vielleicht gibt uns ein Einblick in das Werk und das Leben dieser Bildhauerinnen Ideen für Antworten auf diese Fragen.

Alberto Giacometti: „Körper als Erscheinung“

Den Schweizer Bildhauer Alberto Giacometti zeichnet vor alles eines aus – sein unbedingter Wille, einem selbstgesetzten Ziel immer näher zu kommen.

Viele kennen den Bildhauer vor allem durch seine überlängten, schmalen Figuren.

Doch worum geht es Giacometti? Was will er wirklich zeigen oder schaffen?

In de Vortrag soll anhand von Bildern von Arbeiten das Werk von Alberto Giacometti vorgestellt werden. Die Biografie des vielseitigen Künstlers, der außer seiner Bildhauerei noch gemalt, gezeichnet und geschrieben hat, fließt begleitend mit ein und kann zum besseren Verständnis seiner Arbeit beitragen.

Durch die Beschäftigung mit Giacomettis Tun, sollen die häufig distanziert wirkenden Figuren Giacomettis dem Betrachter ein wenig näher geholt werden.